Luna * Piper * Wookie

Luna * Piper * Wookie

Samstag, 29. Oktober 2011

Machs gut Vincent

Heute musste ich dich gehen lassen.

Mir tat es in der Seele weh, das ich dich erst anfassen durfte, als dein Herz aufgehört hat zu schlagen.

Ich wollte dir nie etwas böses.

Dir geht es jetzt besser da wo du jetzt bist!

Machs gut mein Süßer!

Grüß mir meine Purzel.

Den Tag heute streichen wir einfach!

Ich bin gestern abend auf der Couch eingeschlafen und auch heute morgen dort wach geworden.

Naja wach geworden ist der falsche Ausdruck.
Meine SChwiegermutter hat mich geweckt, weil sie wissen wollte, ob die Katzen noch im Haus sind.

Meine Katzen waren noch im Haus, weil ich noch zu faul war um aufzustehen.

Den Grund der Frage hatte ich schnell raus: Im Garten life ein Fuchs umher, der seine Beute dort abgelegt hatte und mit der Nachbarskatze Kopf an Kopf gegenüber stand.

Ich hab mir das kurz angeschaut und direkt meine Nachbarn angerufen, damit sie ihre Katze nach hause rufen.

Mein Nachbar kam dann raus und hat nach dem Fuchs geschaut. Da er Polizist ist, wusste er, wie ein tollwütiger Fuchs aussieht. Alles im grünen Bereich. Der Fuchs stand gut da und war eigentlich total hübsch (auch wenn ich das in dem Moment nicht so gesehen habe).

Seine Beute die er abgelegt hatte konnte ich nicht identifizieren. Ich war mir nicht sicher, ob es ein Kaninchen oder ein Hund ist.

Also hat Marco es erst mal in einen Müllsack getan.
Ich wollte ja Wookie in der Klinik abholen und dann direkt einen Arzt drauf schauen lassen (auch wegen Chip, wenn es denn ein Hund ist).

Dann erzählte mir Marcos Papa von einer "Katze", die bei einem Bekannten verletzt in der Scheune liegen würde.
Also erst mal dahin. Was ich dann sah, wollte ich eigentlich nicht sehen! Es war mein Vincent. Der Streuner, den ich vor kurzem gefangen und kastriert habe.

Er hatte leider noch genug Kraft um vor uns weg zu laufen.
Die Verletzung stellte sich als schlimm heraus.. Als er weglief, sah ich, das ein Hinterbein nur noch an einem "seidenen Faden hing". Aber er lief vor uns weg.

Also bin ich zu einer Tierschutzbekannten gefahren und habe einen Kächer geholt.

Zwischendurch hat dann auch die Tierklinik angerufen um mir mitzuteilen, dass Wookie noch nicht nach hause darf. Sie wollten erst, das er was frisst. Der Kiefer sei noch geschwollen - auch auf Grund der OP.
Und sie haben in der Klinik natürlich auch andere Möglichkeiten ihm zu helfen, wenn er nicht fressen mag.

Wieder zurück am Ort des Geschehens...

Irgendwann hatten wir Vincent dann eingefangen und in einen Korb gepackt. Der Tierarzt zu dem ich fahren sollte, war aber außer Haus unterwegs. Seine Frau sagte mir, das er in 2-3 Stunden wieder da wäre.
So lange wollte ich aber Vincent nicht leiden lassen.

Also hab ich in der Tierklinik anrufen (in der auch Wookie gerade liegt).
Die haben mich direkt dazwischen geschoben (fand ich super!).

Was dann kam war nicht so toll.

Wir haben Vincent eingeschläfert...

Der Tierarzt fragte uns dann, was wir mit ihm machen wollten.
Natürlich haben wir ihn mit nach hause genommen und ihm im Garten ein schönes Plätzchen gemacht.

Ruhe in Frieden Vinsent! Nun hast du keine Schmerzen mehr!


Für ale Kritiker:
Vincent war ein Kater, der totale Angst vor dem Menschen hatte! Selbst als er verletzt war, lief er noch vor uns Menschen weg, weil er nichts mit uns zu tun haben wollte... Eine Behandlung wäre nicht wirklich möglich gewesen. Bzw sie wäre nicht möglich gewesen, ohne dem Kater unsagbare Qualen zuzufügen. Eine Nachbehandlung, wie sie bei einer zahmen Katze möglich wäre, wäre bei Vincent gar nicht gegangen!

Daher habe ich mich schweren Herzens dafür entschieden ihn gehen zu lassen...


Die Beute, die der Fuchs bei uns gelassen hatte, entpuppte sich als Kaninchen. Auch wenn der Arzt sich dafür erst die Innereien genauer anschauen musste...


Heute war also wirklich ein SCHEISS Tag und ich wäre definitiv dafür ihn aus dem Kalender zu streichen!!!

Freitag, 28. Oktober 2011

Update von Wookie *freu*

Die Klinik hat eben bei mir angerufen.

Wookie hat die OP gut verkraftet und wacht langsam wieder auf
Ich hab nicht mit dem Arzt selbst gesprochen, sondern mit der, die die Tiere nach den OP's versorgt.

Bis morgen muss er auf alle Fälle noch bleiben.
Morgen früh wollen Sie schauen, ob er fressen will.
Um 11 Uhr morgen soll ich anrufen.

Dann sagen sie mir ob er frisst und ob ich ihn nach hause holen kann.

Die hoffen, das der Kiefer nicht so dolle anschwillt und er dann morgen frisst.
Heute bekommt er eh noch nichts wegen der Narkose.
Das steckt Wookie weg - der steht ja nicht schlecht im Futter

Innere Verletzungen wusste die Dame jetzt nicht. Aber sie geht nicht davon aus, sonst hätte der Arzt ihr was gesagt.

Besuchen soll ich ihn besser nicht meinte sie. Es gibt Tiere, die fallen dann zurück, wenn die Besitzer sie besuchen und dann wieder nach hause gehen. Da ich das auf keinen Fall möchte werde ich ihn nicht besuchen (auch wenn das mir total schwer fällt).

Aber: wenn ihr eure Daumen morgen früh noch mal aktiviert und er frisst, dann darf ich ihn ja morgen bestimmt schon mit nach hause nehmen.

Mein Gott, mir ist ein RIESEN Stein vom Herzen gefallen als der Anruf kam.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Bruch des Unterkiefers - Bitte ein paar Daumen

Als erstes möchte ich euch bitten keine Diskussion um Freigang oder sonst was zu starten!

Wookie ist Freigänger durch und durch und den kann man einfach nicht in der Wohnung halten!

Heute abend kam er nicht nach hause.
Ich wollte aber ins Bett.
Also hab ich meinen Freund genervt, das er mit mir Taxi spielt und Wookie abholen fährt.

Wir sind beide zusammen los.

Ich hab ihn dann am Straßenrand gesehen, aber er machte keine Anstalten zu uns ins Auto zu kommen.
Also bin ich zu ihm hin und hab das Blut neben ihm gesehen...

Lange Rede - kurzer Sinn:
Wookie gepackt und ab in den Kennel im Auto (deinen hab ich mmer drin).

Dann nach hause Geldbeutel und Handy holen und ab Richtung Klinik.

Zwischendurch noch Kerstin und Tobias bekloppt gemacht - DANKE - weil ich einfach nicht fähig war mir die Scheiß Nummer vom Nutruftelefon der Tierklinik zu merken.

Fast bei der TK angekommen hatte ich dann auch die Nummer - Danke Kerstin!

Der Klinikchef wohnt direkt über de Klinik (Pluspunkt!).

Ergebnis:
Wookie hat den Unterkiefer gebrochen. War aber sonst super fir (sagt der Doc).

Wir haben ihn direkt da gelassen - morgen wid er operiert.

Ich bin total neben mir.

Werd wohl noch 100 Zigaretten rauchen bevor ich ins Bett gehe...

Dienstag, 25. Oktober 2011

Alle sicher zuhause

Wir haben den 25.10.2011 und nun genau 20:36 Uhr :-)

Meine Katzen und Kater sind alle drei zuhause.

Und ich freu mich wie Bolle *jubel*

Freitag, 21. Oktober 2011

Wookie - die hundertsiebenundzwanzigste oder so

Eigentlich hätte ich das ja schon gestern schreiben müssen, aberr ich war einfach zu tot.

Das bin ich heute auch - aber ich muss das los werden...!

Ich habe ja hier schon geschrieben, da mein Wookie mich irre macht, weil ich sein "Revier" nicht nachvollziehen kann und nicht weiß, wie er von hier nach da und zurück kommt.

Naja, gestern abend war es mal wieder so weit: 23 Uhr und von dem Kater weit und breit keine Spur.

Ich hab gerufen, gepfiffen, mit der Futterdose geraschelt - NIX.
Er kam einfach nicht nach hause :-(

Marco und ich konnten aber auch nicht einfach so ins Bett gehen.
Wir hätten ja eh nicht schlafen können.
Dabei wollte ich eigentlich schon die ganze Woche früh ins Bett, weil ich im Moment echt im Arsch bin...

Also haben wir uns ins Auto gesetzt und sind dahin gefahren, wo Wookie sich immer rum treibt.

Und was macht der Bengel?

Mauzt mich an als ich seinen Namen gerufen hab und steigt seelenruhig ins Auto ein (wie wenn er nie was anderes gemacht hätte).


Als wir dann zuhause waren konnte auch endlich alle beruhigt schlafen ;-)


Und als ich das heute Kerstin und Chrissi erzählt habe, lachten die mich erst mal aus und bereiteten mich drauf vor, das ich Wookie jetzt immer abholen gehen kann. Ich hoffe ja mal nicht, das er sich das jetzt zur Gewohnheite werden lässt - schließlich brauch ich meinen Schlaf! Ich werde auch nicht jünger!


Für heute sind schon alle Katzen zuhause - und ich geh auch gleich mal Richtung Couch,
Ich bin nämlich wirklich müde.

Schlaft gut ;-)

Sonntag, 16. Oktober 2011

Ein Sonntag nach meinem Geschmack

Das war der heutige Tag.
Einfach nur faul sein und nichts tun ;-)

Manchmal muss das auch mal sein.

Man kann ja nicht immer 100% geben. Doch kann man schon, aber ich wollte heute einfach nicht.

Bin also aufgestanden und hab erst mal mein Chaos in der Küche beseitigt (wenn ich koche, dann sieht man das auch am nächsten Tag noch) *grins*

Dann hab ich Brötchen aufgebacken und es wurde gefrühstückt.

Dann bin ich wieder ins Bett und hab TV geschaut.
Zwischendurch gings dann mal nach draußen auf die Liege in die Sonne und wieder ins Bett.

Ich hab heute (ok bis auf heute morgen wo ich gepült hab) also bis jetzt wirklich kaum bis garnix gemacht.
Ne Maschine Wäsche hab ich noch angestellt. Aber das war ja nur Knöpfchen drücken ;-)

Und jetzt mach ich weiter damit ;-)

Freitag, 14. Oktober 2011

Sinnloser Post

Irgendwie hab ich im Moment kein Thema zu dem ich so wirklich was zu schreiben hätte.

Zum Wohle meiner Gesundheit habe ich ein wenig "zurück geschaltet". Naja, nicht wirklich, denn wenn jemand mich braucht, dann bin ich auch da.
Aber eine liebe Freundin hat gesagt, ich soll mir auch mal Zeit für mich nehmen - und das versuche ich im Moment auch zu tun.

Ich versuche den Förderverein auf Facebook ein wenig zu "puschen".
Dann müsste ich eigentlich noch einen Bericht für die nächste Vereinszeitschrift schreiben - aber irgendwie gehen mir die Wörter momentan nicht so gut von der Hand.

Mich bedrücken dazu noch ein paar persönliche Dinge, über die ich aber noch nicht schreiben möchte (vielleicht kommt das später mal irgendwann).

Der Hausbau geht vorran - aber es wird noch dauern.

Eine richtige "Baustelle" hab ich im Moment nicht - vielleicht ist es das ja auch, was mich nervt...

Vielleicht brauch ich aber auch einfach mal ein bisschen mehr Schlaf - das werde ich dann morgen früh mal versuchen...

Und mir fehlt meine Kerstin am Telefon *schnief*

Dienstag, 11. Oktober 2011

Wie konntest du

Als ich noch ein Kätzchen war, unterhielt ich dich mit meinem Herumtollen und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich "dein Baby", und, obwohl ich einige Nippes "killte" wurde ich deine beste Freundin. Wann immer ich etwas "anstellte", hobst du mahnend den Zeigefinger und sagtest: "Wie konntest du!?", aber schon warst du wieder so zärtlich und hast mich eng an dich gedrückt. Als du im Studium so viel lernen musstest, hattest du natürlich wenig Zeit für mich. Aber ich verstand das immer, und spielte mit meinen Bällchen.

Ich erinnere mich an alle die Nächte, in denen ich mich in deinem Bett ganz eng an dich schmiegte, und das Leben vollkommen schien. Du tolltest dann auch wieder mit mir herum, und wir genossen die Sonne gemeinsam auf dem Balkon.
Von deinem Frühstück gab´s für mich immer was vom Schinken, "aber nicht zuviel, das ist für Katzen ungesund!" Und ich schlief solange, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.

Nach und nach verbrachtest du immer mehr Zeit auf der Arbeit als mit mir, um "Karriere" zu machen.
Dann warst du so viel weg, um einen Menschenpartner kennen zu lernen. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei jedem Liebeskummer, tapste mit meinen Pfoten deine Tränen vom Gesicht. und freute mich, als du endlich "deinen" Partner fandest. Zwar keinen Katzenfreund, aber ich respektierte deine Wahl.

Ich war glücklich, weil du glücklich warst! Dann kamen nacheinander deine Kinder zur Welt. Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von den süßen Kindchen so fasziniert, dass ich sie mit bemuttern wollte. Aber du und dein Partner dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden, sie gar verletzen könne. Deshalb wurde ich auch noch aus dem großen schönen Raum ausgesperrt. In dein Bett durfte ich schon lange nicht mehr.

Ich liebte die Kinder, und wurde "Gefangene der Liebe". Sie fingen an zu wachsen, und ich wurde ihre Freundin. Sie zerrten an meinen Ohren, meinem Fell, meinem Schwanz, hielten sich auf wackligen Beinchen beim Laufen lernen an mir fest. Sie erforschten meine empfindliche Nase mit unbeholfenen Fingerchen, und ich hielt bei all dem geduldig still.
Ich liebte alles an den Kindern, besonders ihre Berührungen, weil deine so selten wurden.
Ich war bereit, die Kinder notfalls mit meinem Leben zu verteidigen. Ich war bereit, in ihre Bettchen zu schlüpfen, um ihre Sorgen und Träume anzuhören. Und zusammen mit ihnen erwartungsvoll auf das Motorengeräusch deines Autos zu hören, wenn du in unsere Auffahrt einbogst.

Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier hättest, zogst du aus deiner Tasche ein Foto von mir und erzähltest so liebevoll von mir. Die letzten Jahre gabst du nur noch ein knappes "Ja" zur Antwort und wechseltest dann das Thema. Ich war früher "deine Samtpfote" und bin heute "nur eine Katze".

Dann hattet ihr eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt. Du und deine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren. Ein Mann hat euch das extra noch gesagt, und ihr habt ohne zu Zögern unterschrieben. Beide. Du hattest für dich und deine Familie eine Entscheidung zu finden, die richtig war. Obwohl einmal ich deine Familie war.

Die Autofahrt machte Spaß, weil auch die Kinder mitfuhren. Als ich merkte, wo wir angekommen waren, war der Spaß zu Ende. Es roch nach Hunden und nach meinen Artgenossen, nach Angst, Desinfektionsmitteln und Hoffnungslosigkeit. Du fülltest Papiere aus und sagtest, das du wissen würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde.

Die beiden Damen hinter dem Schreibtisch zuckten mit den Achseln und betrachteten dich merkwürdig. Sie verstanden die Wirklichkeit, der eine Katze über die fünfzehn gegenüberstand. Du hattest die Finger deiner jüngsten Tochter aus meinem Fell lösen müssen, während sie weinte und schrie "Nein, nein nehmt mir meine liebe Katze nicht weg!"

Ich wunderte mich noch, wie du ihr ausgerechnet in diesem Moment etwas von Freundschaft, Verantwortung und Loyalität vermitteln wolltest. Zum Abschied tipptest du leicht auf meinen Kopf, vermiedest dabei tunlichst, mir in die Augen zu sehen, und lehntest es höflich ab, meine offen daneben stehende Transportbox wieder mitzunehmen.
Du hattest einen wichtigen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen.

Kurz nachdem du weg warst, sagte eine der netten Damen, du hättest mit Sicherheit schon Monate vorher vom Umzug gewusst, und somit wäre Zeit gewesen, einen "guten Platz" für mich zu finden.
Sie schüttelten bedrückt den Kopf und fragten leise: "Wie konntest du?"
Die Damen widmeten sich uns, wann immer es ihre Zeit zuließ. Wir bekamen gute und reichliche Mahlzeiten, aber ich verlor meinen Appetit schon vor vielen Tagen. Anfangs hoffte ich unentwegt, dass du zurück kämest, und mich hier rausholen würdest.

Dass alles nur ein böser Traum gewesen wäre und ich aufwachen würde - bei dir zu Hause.
Aber du kamst nie. Und dann, wann immer jemand an "meinem" Vermittlungszimmer vorbei ging, presste ich bittend meine Pfoten durch jeden möglichen Spalt. Gab es niemanden, der mich mochte? Niemanden, dem ich all meine Liebe, Dankbarkeit und zärtliche Treue schenken durfte?

Die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den süßen kleinen knuddeligen Katzenkindern aufnehmen konnte. Unbeachtet, von allen übersehen und vergessen, zog ich mich in eine Ecke zurück, stand nicht mehr auf. Eines Tages, am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man hob mich auf, trug mich über einen langen Korridor, der in einen Raum mündete. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau legte mich auf den Tisch, streichelte behutsam über meinen Kopf und erklärte mir, dass ich mich nicht sorgen solle.

Mein Herz schlug voller Erwartung auf das, was nun kommen sollte. Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl des Loslösens. Mir, der Gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus. Ich war mehr um die nette Frau besorgt als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie an einer Last tragen müsse, die Tonnen wog. Sie band leicht etwas um meine Vorderpfote, während eine Träne ihre Wange hinunter kullerte. Ich schob meinen Kopf in ihre Hand, so wie ich es immer bei dir getan hatte, um dir meine Liebe zu zeigen.

Ich spürte einen leichten Einstich und eine kühle Flüssigkeit, die in mich hineinfloss. Ich streckte mich schläfrig aus, schaute dabei in die freundlichen Augen der Frau und murmelte:" Wie konntest du?"
Möglicherweise verstand sie mein leises Miauen, denn sie sagte:" Es tut mir leid!" Sie umarmte mich hastig und erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht missbraucht, ignoriert und verlassen sein würde. Einen Platz, an dem ich mich nicht verkriechen müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden.

Mit meinem letzten Funken Energie öffnete ich weit meine Augen und sah sie unverwandt an, versuchte ihr so zu sagen, dass mein "wie konntest du" nicht an sie gerichtet war. Ich dachte an dich, du mein geliebter Mensch.

Ich werde immer an dich denken und auf dich warten.

Mein letzter Atemzug ist mein Wunsch, dass dir in deinem Leben immer diese Loyalität wiederfährt.


Autor: Jim Willis - Seine Bemerkung zu dieser Geschichte:
Wenn "Wie konntest du" Tränen in Ihre Augen trieb, dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies schrieb. Jedermann ist es erlaubt, diese Geschichte weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen Zweck dient. Erklären Sie der Öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier aufzunehmen, in eine Familie zu integrieren, eine wichtige für das Leben ist, dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen. 



Jedes mal muss ich weinen, wenn ich den Text lese :-(

Sonntag, 9. Oktober 2011

Kleinchen Nummer 4

Sitzt grad bei mir in der Dusche.
Um 18 Uhr bring ich sie zu einer Bekannten.

Flöhe hat sie mitgebracht. Aber dagegen werde ich jetzt nichts tun. Sonst beißen die Biester noch meine Katzen oder mich.

Morge früh gehts sie zum Tierarzt.

Der Motor ging direkt an als sie mich gesehen hat.
Gefuttert wird auch gerade schon ;-)
Gleich geh ich spielen.


Edit:
Und hier noch zwei Bilder von der Süßen Maus :-)







Die Bilder nicht nicht so der Hit, weil da die Duschtür noch dazwischen ist.

Heute mag ich meine Duschtür gut leiden ;-)
Zumindest ist sie nützlich um Kleinteilchen mit Flöhen mal ein paar Stunden zu separieren.

Samstag, 8. Oktober 2011

Kontaktdaten ;-)

Eine ganz liebe Forina hat auf meinen Blog verwiesen und ein wenig Werbung für das Tierheim gemacht.

Den Beitrag dazu findet ihr HIER

Da ich einfach zu blöd bin ein Gadget hier einzufügen, das ein Kontaktformular beinhaltet.
Und google heute anscheinend nicht mein Freund ist, habe ich mir eine neue E-Mail-Adresse angelegt (das kann ich).

Also, falls ihr Bücher bestellen wollt - oder euch sonst eine Frage unter den Nägeln brennt, dann schreibt mir einfach unter: lupiwo@yahoo.de

Freitag, 7. Oktober 2011

Die nächste Aktion...

Ich war heute noch mal auf diesem Bauernhof, wo ich die 3 Kitten letzte Woche her hatte.

Die Nachbarin, die sich beim Verein gemeldet hat hat anscheinend keinen Arsch in der Hose.

Also bin ich hin und hab die nette alte Dame mal auf Kastrationen angesprochen - und dabei direkt ihre Söhne mit ins Boot genommen.

FAKT:
Ich habe dort 13 Katzen/Kater auf einer Futterstelle gesehen,
Davon ein kleines, das noch zu denen gehört, die ich am Sonntag mitgenommen habe.
Die anderen waren vom Alter her bunt gemischt. Von ca 7 Wochen bis 4 Jahre alt.

Im Stall habe ich dann noch mal 4 Katzen gesehen (ca. 16 Wochen bis 1 Jahr).

Die ate Dame meint, das sie wohl 4 Muttertiere + 1 Kater da hat (die DARF ich dann auch jetzt fangen und kastrieren) *freu*

Die Frage ist nur - wie viele sind da noch!?

Der Sohn spricht von MINDESTENS 25 Katzen - eher noch mehr.

Ich habe wie gesagt bestimmt 20 verschiedene gesehen - die so zahm waren, das sie sich haben blicken lassen.

Der Verein ist informiert.

Ich werden un erst mal versuchen das kleine Kitten von ca. 7 Wochen dort noch raus zu holen und zu seinen Geschwistern zu setzen.

Dann werde ich mir Fallen besorgen und die Muttertiere fangen und kastrieren lassen.

DAs größte Problem ist nur, das sicher auch kleine in die Falle rein gehen werden - und für die ist momentan keine Pflegestelle frei.

Wir brauchen dringend:
Mithelfer
Pflegestellen
und natürlich zahlende Mitglieder ;)

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Mitglieder gesucht... ;-)

Eigentlich bin ich so absolut nicht der "Bettelmensch"...

Aber durch die Mitarbeit in einem Verein habe ich gemerkt, wie teuer das ganze ist. Und wie viel es teilweise an den finanziellen Mitteln scheitert.

Der Förderverein Eifeltierheim e.V. verlangt einen regulären Spndenbeitrag von 20 Euro / Jahr.
Das sind auf den Monat gerechnet 1,66 Euro.

Die Welt ist das doch nicht, oder?

Je mehr Mitglieder es sind, desto mehr kann natürlich hier bei uns auf dem "platten Land" getan werden ;-)

Daher meine Bitte an euch:
Geht mal ganz tief in euch.

Möchte nicht die/der eine oder andere Mitglied bei uns im Verein werden und uns zumindest finanziell ein wenig utnerstützen?
Natürlich dürft ihr auch mehr spenden *grins*

Unter http://foerderverein-eifeltierheim.de/ findet ihr mehr Informationen zum Verein.

Und hier findet ihr dann auch direkt die Beitrittserklärung ;-)

Die Geschichte vom Seestern

Die Flut hatte in der Nacht Tausende von Seesternen an den Strand gespült. Eiseley sah einen Jungen im Sand knien, der einen Seestern nach dem anderen aufsammelte, um ihn dann ins Meer zurück zu werfen.

Nachdem er dem Jungen einige Minuten zugeschaut hatte, fragte Eiseley ihn, was er da tue. Der Junge richtete sich auf und antwortete:

„Ich werfe Seesterne ins Meer zurück. Es ist Ebbe und die Sonne brennt herunter. Wenn ich das nicht tue, dann sterben sie.“

Eiseley schaute verwundert, um dem Jungen dann klar zu machen, daß seine Aktivität fruchtlos war, und antwortete:

„Aber junger Mann, ist Dir eigentlich klar, daß hier Kilometer um Kilometer Strand ist? Überall liegen Seesterne herum. Die kannst Du unmöglich alle retten, das hat doch keinen Sinn.“

Der Junge hörte höflich zu, bückte sich, nahm einen weiteren Seestern auf, warf ihn ins Meer zurück, lächelte und sagte:

„Aber für diesen hat es einen Sinn.“

Quelle: http://www.katzennetzwerk.de/seesterne.html

Liebe Claudia, ich danke dir ganz doll für diesen tollen Link und die tolle Geschichte! ♥

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Ein Kerzenmeer für Hook :-(

Ich möchte eine Kerze anzünden für Hook (so habe ich ihn genannt).
Er war ein toller kleiner Mann, der leider viel zu kurz unter uns bleiben durfte

Der Katzenschnupfen nahm ihm alles. Ich hasse die Frau vom Bauernhof dafür, das sie dir das angetan hat.


Lieber Hook,
ich hoffe, dir hat die Zeit bei mir gefallen.
Es tut mir sehr leid, das ich nicht mehr für dich tun konnte.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Morgen gehen meine "Pflegis" - Vorsicht! Keine schönen Bilder!

Ich bin immer noch total sauer und wütend und was weiß ich, wie man Tieren so etwas antun kann.

Eigentlich wollte ich die Bilder nicht zeigen - aber ich kann nicht anders.

Also bitte, ich lasse jetzt erst gaaaaanz viel Platz und poste dann erst die Bilder!

Wenn hier jemand das nicht sehen mag, dann klickt bitte oben rechts das X an. 

Die Bilder zeigen keine kleinen süßen Kitten!



































































































Liebe Leute, 
DAS kann Katzenschnupfen anrichten!

Bitte schaut nach euren Tieren!!!

Das Tigerchen sieht wirklich noch "gut" aus - ist aber um einiges ruhiger als die anderen beiden.

Die beiden dunklen sind heute zusammen durch die Garage gerockt :-)
Das war ein Bild für die Götter!
Ausbrecherkönige sind das sag ich euch!

Ich finde das wirklich faszinierend, welchen Lebenswillen gerade das ganz kranke Kätzchen an den Tag legt!!! Es tobt rum. Ist fast immer die erste am Futternapf *Herzchen*


Der Kot sieht super aus. Der Appettit ist auch klasse.

Morgen gehen sie zum Arzt und danach auf eine andere Pflegestelle :-(
Wenn ich darüber nachdenke, das ich die kleinen morgen schon hergeben muss, dann werd ich ganz traurig....
Aber ich habe den Platz momentan nicht (sie leben zur Zeit in der Garage).

Erst mal das Haus fertig machen...

Den kleinen wird es auch auf der anderen Pflegestelle gut gehen und ich werde auf dem Laufenden gehalten werden :-)

Hach, aber ein wenig Wehmut ist schon dabei....

Montag, 3. Oktober 2011

Meine ersten "Pflegis"

Wie die Kleinen zu mir kamen tut eigentlich nichts zur Sache.

Fakr ist:
Ich habe hier 3 Schnupfis sitzen - und für einen sieht es ganz böse aus :(

Die Kleinen sind ca. 7 Wochen alt. Fressen Gott sei Dank selbstständig und gut. Auch das Output ist ok.

Aber: sie haben Katzenschnupfen!

Alle drei:

Nummer 1: Ein Auge kommt schon ganz böse raus und ist nicht mehr zu retten. Auge Nummer zwei sieht auch nicht besser aus und wird auch nicht mehr zu retten sein.

Nummer 2: Ein Auge ist definitiv nicht mehr zu retten. Das zweite Auge sieht noch gut aus.

Nummer 3: Kneift bis jetzt nur ein Auge ab und an mal zu. Scheint also beide Augen behalten zu können.

Warum ich das poste?
Weil ich irgendwo hin muss mit meiner Aggression die ich gegenüber so Menschen habe, die daneben stehen und NICHTS tun!!!

Warum kann man nicht früher jemanden rufen? Das Tier einfach mal früher zum Tierarzt bringen uns es versorgen lassen???

Das ist doch Tierquälerei!!!

Leider ist dort mit dem Tierschutz nicht bei zu kommen...

Wir müssen mal schauen wie es weiter geht dort.

Jetzt bleiben die Kleinen erst mal bis Mittwoch morgen bei mir und dann gehts ab zum Tierarzt.
Gestern abend war ich auch noch zur Notfallversorgung beim Tierarzt. Aber operiert wurde gestern halt nicht mehr. Das steht jetzt wohl für Mittwoch an.

Ich werde weiter berichten - und versuchen mich nicht zu sehr aufzuregen.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Neue Bilder - von allen dreien + Nachbarskater "Schnurri" ;-)

Heute waren wir alle ein wenig faul.

Also bin ich meinen Katzen mit der Kamera hinterher gerobbt :-)
Die Ausbeute könnt  ihr hier sehen:














So und hier dann noch der Nachbarskater "Schnurri" (der heißt wirklich so!)


Der Außenanstrich und der Innnenanstrich der Garage

Irgendwann hatten wir uns dann auch eine Farbe für außen geeinigt ;-)

Marco wollte das jetzt schon gemacht haben, damit nicht noch mal ein Gerüst aufgestellt werden muss (macht Sinn wenn ihr mich fragt).

Erst kam der Grundputz drauf (der schon eine Färbung in die Richtung hatte wie der spätere Anstrich auch werden sollte):



Und dann hat Marco das ganze noch mal mit einer super duper Lotus Effekt Farbe gestrichen.

In der Sonne und im Schatten sieht das dann jetzt so aus:




Dann wollten wir ja die Garage streichen.

Eigentlich wollte diese Sansfarben werden. Eigentlich.

Marco hat dann eine Tube Abtönfarbe (ca. 750 ml) für 10 Liter weiße Farbe geholt.
Da war ein bisschen wenig.
Nachdem dann eine Seite der Garage fertig war (die wo das Tor reinkommt) haben wir beschlossen. So geht das nicht.
Die Farbe sah irgendwie "rosa" aus. Aber bei mir sieht momentan lles irgendwie rose aus.

Naja, ich bin dann los in den Baumarkt (nicht ohne Marco vorher zu fragen ob es ok wäre, wenn ich lila mitbringe) *hi hi hi*

Ich wollte ja eigentlich die Küche lila / flieder haben. Aber das wollte Marco auf keinen Fall.

Tja und jetzt haben wir ne hell lilane Garage. :-)

So schlimm sieht das gar nicht aus (das findet sogar Marco und unsere Nachbarn) *grins*

Der erste Anstrich ist komplett fertig.
Der zweite folgt dann nächsten Samstag (auch wieder in dem gleichen Ton - wenn wir den noch mal irgendwie hin bekommen).

Aber jetzt die Fotos *grins*




Ihr seit dran...